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Zecken, Flöhe und Milben: So schützt du Hund und Katze richtig

Parasiten gehören zu den häufigsten Alltagsthemen bei Hund und Katze. Zecken, Flöhe und Milben sind nicht nur unangenehm, sie können Juckreiz, Hautreizungen und Unruhe auslösen. Gerade Tiere, die viel draussen unterwegs sind, profitieren von einem konsequenten und gut durchdachten Schutz.

Warum Parasitenschutz früh beginnt

Parasitenschutz sollte nicht erst dann starten, wenn bereits die erste Zecke sichtbar ist. Vorbeugung ist deutlich einfacher als die Behandlung eines starken Befalls. Besonders im Frühling, Sommer und Herbst sind Zecken sehr aktiv, je nach Region können sie aber auch in milden Wintern vorkommen.

Flöhe sind besonders hartnäckig, weil nicht nur der erwachsene Floh auf dem Tier relevant ist. Eier, Larven und Puppen können sich in Decken, Körbchen, Teppichen und Ritzen befinden. Deshalb ist bei Flohbefall immer auch die Umgebung wichtig.

Spot-on, Halsband oder Spray?

Ein Spot-on wird direkt auf die Haut aufgetragen, meist im Nackenbereich oder entlang des Rückens. Wichtig ist, dass das Produkt wirklich auf die Haut kommt und nicht nur im Fell landet.

Ein Halsband eignet sich für Tiere, die über längere Zeit geschützt werden sollen. Es sollte korrekt sitzen: nicht zu eng, aber auch nicht so locker, dass es ständig verrutscht.

Ein Spray ist praktisch, wenn du den Schutz situativ einsetzen möchtest, zum Beispiel vor Spaziergängen im Wald, auf Wiesen oder in bekannten Zeckengebieten.

Typische Fehler bei der Anwendung

  • Das Spot-on wird ins Fell statt auf die Haut gegeben.
  • Das Tier wird direkt nach der Anwendung gebadet.
  • Das Halsband sitzt zu locker.
  • Ein Spray wird zu sparsam verwendet.
  • Die Umgebung wird bei Flohbefall vergessen.

Hunde und Katzen brauchen unterschiedliche Lösungen

Produkte für Hunde sind nicht automatisch auch für Katzen geeignet. Katzen reagieren auf manche Wirkstoffe empfindlicher. Deshalb sollte immer klar geprüft werden, ob ein Produkt für Hunde, Katzen oder beide Tierarten vorgesehen ist.

Leben mehrere Tiere im Haushalt, sollte zusätzlich darauf geachtet werden, dass sich die Tiere nach der Anwendung nicht gegenseitig ablecken.

Nach dem Spaziergang kurz kontrollieren

Auch bei gutem Schutz lohnt sich ein kurzer Check. Zecken sitzen gerne an warmen, gut durchbluteten Stellen wie Ohren, Hals, Achseln, Bauch, Innenseiten der Beine und zwischen den Zehen.

Je früher eine Zecke entdeckt wird, desto einfacher lässt sie sich entfernen.

Fazit

Guter Parasitenschutz besteht aus Vorbeugung, richtiger Anwendung und regelmässiger Kontrolle. Spot-ons, Halsbänder und Sprays haben jeweils ihre Vorteile. Entscheidend ist, dass der Schutz zum Tier, zum Alltag und zur Jahreszeit passt.